PLANUNG. 

Kauf wenig, dafür mehrmals pro Woche ein!

Beim Grosseinkauf fallen später oft mehr Abfälle an.

Schreib einen Einkaufszettel!

Somit weisst du, was in deinem Küchen- und Kühlschrank alles fehlt und du kaufst, was du wirklich brauchst.

 EINKAUF. 

Kauf wenig, dafür mehrmals pro Woche ein!

Beim Grosseinkauf fallen später oft mehr Abfälle an.

Kauf regionales und saisonales Gemüse und Obst!

Diese Produkte verursachen weniger Abfall bei Transport und Lagerung.

Kauf besser frische Ware, als Fertigprodukte!

Fertigprodukte sind oft nicht so lange haltbar. Zudem gehen hier bei der Verarbeitung bereits wertvolle Lebensmittel verloren.

Obacht vor Schnäppchen und Sonderangeboten!

Isst du nicht alles, wird das Schnäppchen zum Reinfall und ein Teil landet im Müll.

 KONSUM. 

 Oftmals tut’s auch die kleine Portion!

Lässt du dich im Restaurant verwöhnen, dann bestell halbe Portionen oder nimm Reste mit nach Hause.

Berechne deine Portionen!

Dadurch bleibt weniger oder nichts übrig. Stehst du auf Essensreste, dann müssen diese richtig gelagert und verpackt werden.

Aufgepasst vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum!

Dieses gibt lediglich Auskunft darüber, wie lange ein Produkt seine typischen Eigenschaften hat. Auch nach Ablauf dessen, können Produkte noch geniessbar sein.

 Verbrauchsdatum beachten!

Produkte mit Verbrauchsdatum wie Fleisch gehören nach Ablauf dessen in die Tonne.

Essensreste-Schmaus

Falls du viele Essensreste hast, lade ein paar Leute zum Nachtessen ein und die Sachen sind im Nu weg.

Kreativkochen

Lade ein paar Freunde zu dir nach Hause ein mit der Bitte, alle sollen schnell verderbliche Waren oder Produkte, die bald kaputt gehen, mitbringen. Nach dem Kreativkochen lasst ihr es euch schmecken.

Verschenke dein Essen!

Ist dein Kühlschrank kurz vor den Ferien noch halbvoll? Kein Problem. Dein Nachbar freut sich bestimmt über ein paar Köstlichkeiten.

Teilen statt Wegwerfen!

Foodsharing ist voll im Trend. Wieso nicht mit dem Nachbarn gemeinsam einkaufen gehen und dann den Sellerie halbieren?

 LAGERUNG. 

Räum deinen Kühlschrank richtig ein!

Dafür vorgesehenes Obst und Gemüse gehören ins Gemüsefach zuunterst im Kühlschrank.

Leicht Verderbliches essen wie Fleisch und Fisch unmittelbar oberhalb des Gemüsefachs lagern. Dort ist’s am kältesten.

Räum deinen Kühlschrank richtig ein!

Milchprodukte gehören in den mittleren Bereich im Kühlschrank.

Käse – in Papier eingewickelt – gehört in die obere Hälfte im Kühlschrank.

Eier, Butter und Getränke versorgst du am besten in der Tür.

 Behalt ältere Ware im Blickfeld!

Stell deine neuen Lebensmittel in die zweite Reihe, damit du zuerst ältere Produkte konsumierst.

Einfrieren und Einkochen!

Viele Lebensmittel kannst du Einfrieren oder Einkochen. Die Haltbarkeit verlängert sich dadurch stark.

Richtig lagern ist die halbe Miete!

Brot, Speiseöl, Kartoffeln und Zwiebeln gehören nicht in den Kühlschrank.

Auberginen, Avocados, Tomaten und Südfrüchte (ausser Kiwi und Feige) haben dort ebenfalls nix verloren.

Richtig lagern ist die halbe Miete!

Angebrauchte Packungen wie Reis, Mehl oder Nüsse dicht verschlossen aufbewahren.

Richtig lagern ist die halbe Miete!

Äpfel und Tomaten strömen Ethylengas ab, das den Reifeprozess anderer Früchte vorantreibt. Daher separat lagern.

 LEBENSMITTEL. 

Rüebli

Aus den grünen Karotten-Stilen machst du ein herrliches Pesto. Mach dein Pesto am besten direkt nach dem Kauf, damit das Grünzeugs den Karrotten keine Energie entzieht.

Ausgetrocknete Rüebli bekommen ihre Frische wieder, wenn du sie für eine Stunde im Wasser einlegst.

Wickle die Rüebli mit einem feuchten Tuch ein und lagere diese im Kühlschrank im Gemüsefach.

 Pilze

Bei Pilzen kannst du auch den Stil essen. Schnipple diesen und misch ihn mit Frischkäse. Füll den Pilz mit der Masse und ab auf den Grill. Lecker!

Pilze nicht in dicht schliessenden Behältnissen aber im Gemüsefach im Kühlschrank lagern.

Broccoli

Den Stil in kleine Stücke schneiden und ab in die Tomatensauce.

Im Gemüsefach im Kühlschrank lagern. Broccoli verliert bei zu warmer Lagerung viel Vitamin C.

Kartoffeln

Diese lagerst du am besten kühl, trocken und im Dunkeln. Zum Beispiel im Keller oder Vorratsraum – aber nicht im Kühlschrank.

Kleine Kartoffelkeime und Grünflächen grosszügig abschneiden. Dann ist die Kartoffel noch essbar.

Eier

Mach bei Eiern den Wassertest: Sinkt das Ei, ist es noch frisch. Steigt es an die Wasseroberfläche, dann koch das gute Stück.

Brot

Ein Apfel im Brotkorb hält das Brot frischer.

Brot eignet sich zudem zum Einfrieren. Beim Aufbacken ein Glas Wasser beistellen, dann wird das Brot knuspriger.

Apfel

Iss das „Gröibschi“ grad mit.

Äpfel aufeinander legen, weil diese druckempfindlich sind.

Lagere Äpfel getrennt von anderem Obst, weil dieses ansonsten schneller reift.

Tomaten

Das Sommergemüse bewahrst du am Besten separat und nicht zu kalt auf. Tomaten sondern das Gas Ethylen ab, welches den Reifeprozess von weiteren Früchten und anderem Gemüse verschnellt!

Bananen

Bananen hängen gerne. Hänge sie auf in der Küche und sie bleiben länger haltbar.

Lagere die Bananen immer weit weg von Äpfeln und Tomaten (ethylenabsonderndes Obst), damit sie nicht schneller reifen.

 Salat

Salat darf nicht austrocknen. Bewahre diesen im Kühlschrank in luftdichten Behältern auf oder wickle den Salat in ein Zeitungsstück ein.

Exoten-Früchte

Nur Kiwi und Feige im Kühlschrank aufbewahren. Mango, Ananas und Co. bevorzugen Temperaturen um 16 °C.

Kohlgemüse

Rotkohl, Chinakohl und Weisskohl gibt’s das ganze Jahr aus heimischen Anbau.

Kohlgemüse gehört ins Gemüsefach im Kühlschrank und wird am besten mit einem feuchten Tuch eingewickelt gelagert.

Pasta

Frische Pasta schnellstmöglich konsumieren, im Kühlschrank lagern oder allenfalls einfrieren.
Durch den hohen Wassergehalt können Pasta schnell schimmeln.

Reis

Gekochter Reis hält sich gefroren am Besten. Fülle diesen portionsweise in Gefrierbeutel und ab damit in die Kühltruhe. Haltbar bis zu einem halben Jahr.

Kräuter

Frische Kräuter halten sich am längsten, wenn sie im Kühlschrank in einem Behälter gelagert werden.

Kräuter kannst du auch problemlos einfrieren oder trocknen.

Radieschen

Blattwerk sofort wegschneiden, damit dieses den „Radisli“ keine Energie entzieht.

Radieschen im Gemüsefach im Kühlschrank lagern.

Hartkäse

Beim Käse hat sich ein bisschen Schimmel gebildet? Null Problemo: Grosszügig abschneiden und weiter konsumieren ist problemlos möglich.