• LET’S GO

    Wir haben die letzten Jahre einiges auf die Beine gestellt – hier findest du eine Übersicht

BISHERIGES ENGAGEMENT.

BAR.

BAR. ist ein komplett ökologisch und fair funktionierender Bar-/Loungebetrieb und versteht sich als Konzept, das überall umgesetzt werden kann! Der Verein FAIR. will zeigen, dass auch im Ausgangsbereich Nachhaltigkeit möglich, gefragt und cool ist. Wenn auch dir an deinem Event vor und hinter der Theke Nachhaltigkeit wichtig ist, dann MELDE DICH!

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Wir helfen dir dabei:

  • ein faires und ökologisches Getränke- und Foodangebot zusammenzustellen
  • ein sinnvolles Abfallkonzept zu erstellen und Abfall zu vermeiden
  • foodwaste zu reduzieren
  • benachteiligte Menschen zu integrieren
  • ein nachhaltige Infrastruktur aufzubauen
  • Energie zu sparen
  • Besuchende über das Thema Nachhaltigkeit zu informieren
  • und und und!

Das Projekt BAR. wurde im Sommer 2017 erstmals von der Amateur&Söhne GmbH umgesetzt. Schaut euch die HOMEPAGE an. Wir freuen uns, die Jungs der Firma für das Projekt inspiriert zu haben.

Zuvor tourte BAR. bereits durch die Landen. Am Eidg. Turnfest 2013 waren wir die erste und einzige Bar mit fair und biologisch produziertem Angebot sein.

Zwei Monate später war das Projekt BAR. an den X-DAYS vertreten. Hier schmissen wir die alkoholfreie Bar unter anderem mit Unterstützung der freiwillig und spontan einspringenden Kids der Jugendkulturtage. Ein weiterer Ansatz, den wir als Verein FAIR. unterstützenswert finden: Jugendliche sensibilisieren Jugendliche.

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DIREKTHILFE.

PARIS. – 2017 | 2018

In Paris leben über Tausend Geflüchtete auf der Strasse. Sie hausen entlang Kanälen, Autobahnen und unter Brücken. Sieben Schweizer Hilfsorganisationen setzten sich im Winter 2017/2018 in der französischen Hauptstadt für die Schutzlosen ein.

Paris, Januar 2018. Paris bedeutet für einen Grossteil der Geflüchteten Endstation. Nachdem ihnen das Recht auf Asyl in Ländern wie Deutschland oder Italien verwehrt wurde, ziehen sie weiter nach Paris. In der französischen Hauptstadt erwartet sie abermals ein tristes

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Dasein: In Kleingruppen hausen sie entlang Kanälen, unter Brücken oder unter Autobahnbrücken. Wer Glück hat, kommt in einem kleinen Zelt unter, welches sie sich mit mehreren Personen teilen müssen. Viele müssen auf dem kalten Boden schlafen – als Unterlage dient ein durchnässter Karton-Fetzen. Die Behörden bieten den wenigsten von ihnen Schutz. Sie sind auf sich allein gestellt und auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen.

Sieben Schweizer Hilfsorganisationen packen an

Über Weihnachten und Neujahr 2017 / 2018 engagierten sich sieben Schweizer Hilfsorganisationen in Paris. Sie packten dort an, wo die Behörden und die Politik der Grande Nation versagen. Die Basler Organisation Rastplatz und die Aargauerinnen von Projekt Soupport verteilten täglich rund 300 – 500 Mahlzeiten. “Die Dankbarkeit der Menschen ist überwältigend”, sagt die Oltnerin Jael Schärli von Rastplatz . “Ohne Freiwillige würden hunderte Menschen in der Kälte hungern.”

Während der Essensverteilung bereiten sich die anderen Organisationen auf die Nachtschicht vor. Die Bieler Vereine FAIR. und Stand up for Refugees sowie die Berner Organisationen Everyday, just a smile und BAAS – Be aware and share waren für die Verteilung der Hilfsgüter verantwortlich. Im Lager sortierten sie die gesammelten Spenden aus der Schweiz. “Die Nächte sind kalt und setzen den Schutzlosen zu”, sagt der Bieler Cyril Romann vom Verein FAIR..

Kooperation als Schlüssel

Dank der Zusammenarbeit der Organisationen konnte in relativ kurzer Zeit äusserst viel bewirkt werden. Zentraler Aspekt: die Unterstützung der in Paris ansässigen Organisation Paris Refugee Ground Support. Nur durch die lokale Partnerorganisation konnte überhaupt sinnvolle humanitäre Hilfe geleistet werden.

Durch die Vielseitigkeit der Organisationen konnte zudem flexibel auf die Bedürfnisse vor Ort reagiert und hunderte obdachlose Geflüchtete unterstützt werden. Eine breit angelegte Spenden-Kampagne ermöglichte zudem den Kauf von 500 Paar Winterschuhen. Paris Refugee Ground Support wurde massgeblich entlastet und bei der Restrukturierung des Lagerraums unterstützt. Die mediale Berichterstattung in einem international renommierten Magazin informierte darüber hinaus tausende Interessierte über die desolaten Zustände für obdachlose Geflüchtete in Paris. Alles in Allem ein erfolgreicher Kurzeinsatz dank einer hervorragenden Zusammenarbeit.

Mit dabei waren:
Stand up for refugees |  Rastplatz |  Everyday, just a smile | Be Aware And Share – BAAS Projekt Soup-Port: Flüchtlingshilfe vor Ort | Verein FAIR.  |  Basel hilft mit – Bahm

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Torbali (Türkei) November – Dezember 2016

Unser Wirken und Tun rund um Torbali (Türkei) – Erfahrungsbericht
Aktuell befinden sich 2,5 Mio. registrierte Menschen auf der Flucht in der Türkei, was aber noch lange nicht alle sind, da ein grosser Teil nicht registriert ist. Der Grund für die grosse Anzahl an Menschen ist zum einen darauf zurückzuführen, dass die Türkei ein Nachbarland von Syrien ist, wo der grausame und zerstörerische Krieg im Gange ist. Somit ist es nahe liegend, dass viele Menschen Schutz im benachbarten Land suchen, in der Hoffnung, nach dem Krieg wieder zurück zu kehren, oder doch den Weg nach Europa zu wagen. Die konkreten Auswirkungen der politischen Weltlage, spüren die Menschen auf der Flucht. Diesen Menschen begegnen wir hier und versuchen ihre Not ein kleines bisschen zu mindern.

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Dies haben sich hier schon andere Gruppierungen zum Ziel gesetzt. Während der ersten Zeit unseres Aufenthaltes traten wir mit diversen Gruppierungen und Einzelpersonen in Verbindung, um herauszufinden, wer was wo und wie macht. Dabei lernte ich viele interessante Projekte und Menschen kennen. Mein erster Besuch in einem Camp war mit Iris, Nashwan und Cyril. Iris ist eine Deutsche, die in der Türkei lebt und bereits seit über einem Jahr engagiert ist. Nashwan ist aus dem Irak und selbst vom Krieg geflohen. Er ist eine grosse Hilfe als Übersetzer, Kulturvermittler und geniesst grössten Respekt und Anerkennung der Menschen hier. Die beiden wollten Essen in die Camps bringen. Wir begleiteten sie und unterstützen sie dabei. Mein erstes Zusammentreffen wie auch alle weiteren mit den Menschen aus den Camps hat mich stark berührt. Alle Leute, welchen ich begegnet bin, sind unendlich zuvorkommend, eher zurückhaltend, sehr würdevoll und dankbar. Die Frauen begrüssen mich grösstenteils mit drei Küssen auf die Wangen. Die Männer sind auf Abstand, halten die Hand vor ihre Brust und neigen den Kopf nach vorne. Dies blieb bei all unseren weiteren Besuchen gleich. Die Kinder rennen vielerorts voller Begeisterung auf mich zu und umarmen mich. Schon nur dieser Moment der Begrüssung prägte sich tief in mir ein. Die Bedingungen in den Camps sind unglaublich einfach und notdürftig. Die Leute wohnen in einfachen, selbst konstruierten Zelten aus Plachen. Am Boden sind Teppiche ausgelegt und zum Schlafen dienen oftmals dünne Matratzen. Gekocht und draussen auf dem Feuer und Kleider werden mit blossen Händen gewaschen. Die Kleider der Leute sind dreckig und oftmals kaputt. Die Kinder tragen selten Schuhe und viele Erwachsene nur einfache Sandalen. Die Haut der Kinder ist aufgeraut von der Witterung und die Haare struppig. Trotz dieser unglaublichen Armut ist die Stimmung sehr schön. Die unzähligen Kinder spielen, rennen umher und kommen neugierig auf mich zu. Die Frauen sind meistens am Kochen oder Waschen. Das Leben ist einfach aber sehr gemeinschaftlich und gruppenbezogen. Iris und Nashwan gehen ca. einmal in der Woche in abwechselnde Camps um Nahrungsmittel und manchmal Hygieneartikel zu verteilen. Andere Gruppierungen sind daran, Heizungen zu organisieren oder Zelte winterfest zu machen. Immer wieder begegnen wir anderen Gruppen, die in den Camps aktiv sind. Eine Koordination und ein reguläres Helfer-System gibt es nicht. Cyril versucht das ganze etwas zu vernetzen und Aufgaben auf zu teilen. Daraus ergab sich, dass wir (Cyril, Nashwan und ich) uns auf Hygieneartikel fokussieren. Da bereits Plachen, Decken und Matratzen von einer anderen Gruppe gebracht werden, entschieden wir uns für alle diese Familien in den bekannten Camps Duschmittel, Seife, Waschmittel, Abwaschmittel, Rasier, Schwämme, Feuchttücher, Windeln, Damenbinden und möglicherweise Kondome zu bringen. Aktuell überlegen wir uns in Absprache mit einer anderen Organisation, ob Trainings zur Verhütung notwendig sind. Durch die wertvolle Mithilfe von Yeliz, einer engagierten und sehr sympathischen Türkin machen wir eine Grossbestellung der Hygienesachen. Nashwan hilft bei der Abklärung, welches Camp wie viel braucht. So starten wir unser Projekt: 1500 Leute mit Hygienematerial versorgen. Auch wenn dies eine Hilfe für eine kurze Zeit ist, sind die Leute in den Camps dankbar. Was es aber brauchen würde, ist eine nachhaltige und langfristige Lösung. Dies wären Arbeitsplätze und eine Willkommenskultur für diese Menschen. Zwei lokale Gruppen bieten hier bereits Hand: ReVi stellt Armbänder und Strickmatrial mit den Leuten her um diese in Europa zu verkaufen. Imece – eine andere Gruppe – näht Kleider und Säcke und stellen so Arbeitsplätze für die Newcomers zur Verfügung. Bei unserem Besuch kaufte ich vier Taschen und ich konnte damit die Hälfte an eine neue Nähmaschine, die erneut einen neuen Arbeitsplatz bedeutet, finanzieren. Bei beiden Projekten sind super Leute involviert. Es war eine Freude und eine Bereicherung diese kennen zu lernen. Hierbei danke ich allen, die in irgendeiner Form hier oder in ihren Heimatländern engagiert sind und sich für die Menschen und somit für die Menschlichkeit einsetzen. Auch ich werde mit vielen wertvollen Begegnungen, Erinnerungen und Erfahrungen zurückkommen und mich an meinem Wohnort wieder voll und ganz meinem Engagement in der Politik, meiner konkreten Arbeit und meinen alltäglichen Aktionen und Begegnungen voller Solidarität und Liebe widmen.

An dieser Stelle bedanken sich Cyril und Anna für die grosszügige Unterstützung. Dank den vielen Spenden an den Verein FAIR. konnten wir hier in der Türkei einen kleinen Unterschied machen.

Für den Verein FAIR.
Anna Tanner

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Und hier noch ein Bericht von Cyril, der in der Friedenszeitung Dezember 2016 publiziert wurde.

Dezember 2016 – „In den Flüchtlings-Zeltlagern von Izmir“ – Friedenszeitung

Februar 2016 – „Pressemitteilung über die Räumung der Lager in Izmir

Subotica (Serbien) Juli – August 2016

Von Juli bis August 2016 engagierte sich der Verein FAIR. in Subotica an der serbisch-ungarischen Grenze und hat in Zusammenarbeit mit Freiwilligen aus der Schweiz und aus Serbien den Grundstein für das Projekt FRESH RESPONSE gelegt. Dieses wurde von nachkommenden Freiwilligen weitergeführt und weiterentwickelt.

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Bericht Sommer 2016
Im Team werden täglich gegen 300 Essenspäckli, die abwechslungsreich mit Früchten, Gemüse, Reis, Kartoffeln, Schokoriegeln, Nüssen, Crackers, Pasta, Öl und gelegentlich Bureks (einer serbischen Teig-Käse-Spezialität) gefüllt werden, verteilt. Der Fokus liegt dabei auf dem Transit Camp Kelebija sowie den Menschen aus dem One-Stop Camp in Subotica und nach Möglichkeit dem Camp Horgos. In letzterem ist eine Verteilung jedoch kaum möglich, da die Behörden fast immer intervenieren. Es werden täglich saisonale und lokale Früchte und saisonales und lokales Gemüse eingekauft sowie Bureks frisch bei der Bäckerei. Insgesamt werden gegen 500+ Menschen erreicht und es wird für gesundes und abwechslungsreiches Essen gesorgt. Die Leute in den Camps sind dafür extrem dankbar. Nach Möglichkeiten werden ebenfalls Kleider, Zelte, Decken und Schuhe verteilt – hier stosst das bestehende Team jedoch Grenzen.

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Hier ein Bericht von Vice über unsere Arbeit in Idomeni und Serbien mit Barbara, Lena und vielen weiteren.
http://www.vice.com/alps/read/schweizerinnen-verzichten-auf-ihre-reise-um-im-flchtlings-camp-hilfe-zu-leisten-ch?utm_source=viceFBschweiz

Idomeni (Griechenland) März 2016 – Juni 2016

Nachdem der Einsatz auf LESBOS. im März auf Grund höherer Prioritäten auf dem Festland zu Ende gegangen ist, engagierte sich der Verein FAIR. in Idomeni. Das Gebiet an der griechisch-mazedonischen Grenze war bis zur Räumung des Lagers Ende Mai nach wie vor Ort der letzten Hoffnung. Bis zur Zwangsräumung harrten noch immer tausende Menschen, darunter ca. 40% Kinder, unter menschenunwürdigen Zuständen an der Grenze aus, in der Hoffnung, doch noch irgendwie ins Zielland in Mitteleuropa zu gelangen.

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Idomenivolunteers
Der Verein FAIR. engagierte sich während knapp drei Monaten hauptsächlich in der Koordination der verschiedenen Teams der Volunteers vor Ort und hat diesen in enger Zusammenarbeit mit Trace von REFUGEES-START und den Frewilligen Phoebe und Aslam Unterstützung angeboten und die Kommunikation und die Zusammenarbeit der vor Ort sich engagierenden Teams gefördert. Gleichzeitig haben wir als Plattform NORTHERGREECEVOLUNTEERS ankommenden Volunteers Informationen über die Lage vor Ort gegeben, Trainings und Hilfe angeboten und waren Ansprechspartner auf Seiten der Volunteers für zahlreiche grosse Hilfswerke wie MSF, Save the Children und UNHCR. Als Team haben wir die Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen und Offiziellen koordiniert und unterstützt. Als Kollaboration bestehend aus zahlreichen kleinen Teams, Organisationen und Volunteers haben wir tausende Essensrationen ins Camp gebracht, Zelte aufgestellt und Kleider verteilt, Schulen aufgebaut, den Menschen zugehört und den Ort Idomeni etwas menschenwürdiger gestaltet.

Die damals aufgegleiste Arbeit wird heute durch HELP REFUGEES weitergeführt.

Hummus Rights Project
Weniger aktiv aber dennoch konstant unterstützte der Verein FAIR. finanziell und organisatorisch das HUMMUS RIGHTS PROJECT, das er mit den Volunteers Camilla, Remy und Matti Mitte März mitgegründet hatte. Das Projekt hat beinahe bis zur Schliessung des Hauptlagers Idomeni täglich bis zu 2000 Essenspäckli ins Camp gebracht und möglichst fair und menschenwürdig verteilt. Insgesamt wurden wohl gegen 100’000 Pakete verteilt!
Die Foodbags enthielten die meiste Zeit eine frische Frucht, eine Tomate, Brot und Eier/Hummus und lieferten ca. 400 kcal pro Portion. Die meisten Produkte wurden direkt aus der Region bezogen, um die lokale Wirtschaft zu unterstützen und das Projekt möglichst nachhaltig zu gestalten. Die Kosten beliefen sich auf ca. 1000 CHF pro Tag. Diese konnten durch die finanzielle Unterstützung von Aslam Obaid, der ab mitte April das Brot sponserte, etwas reduziert werden.

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LESBOS – 2015 | 2016

Lesbos (Griechenland) September/Oktober 2016
Nach dem desaströsen Brand am 19. September 2016 in Moria  – dem Registrierungs- und Inhaftierungslager auf Lesbos – haben wir uns kurzfristig entschieden, erneut in Lesbos aktiv zu werden. Seit dem verheerenden Abkommen der EU mit der Türkei vom März dieses Jahres ist es zu Unrecht um die kleine Insel Lesbos ruhiger geworden. Die Menschen hier wurden vergessen.

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Die verschiedenen Camps platzen aus allen Nähten und die Versorgung vor allem im Registrierungs- und Inhaftierungslager Moria ist miserabel. Immer noch leben hier Menschen in Campingzelten im Freien – über Monate hin wohl verstanden. Also solange, bis Ihr Asylantrag überprüft wurde. Viele haben kaum Chancen auf Asyl. Die restriktive Asylpolitik kennt kein Erbarmen. Wer unter den politischen Spielchen und Launen der Entscheidungsträger leidet, sind Menschen wie du und ich. Wir haben in der Zeit, in welcher wir hier erneut aktiv waren, vor allem bestehende Teams unterstützt. Haben Kleider, Schuhe, Hygieneartikel gekauft, und Einzelpersonen direkt unterstützt.

Lesbos (Griechenland) Oktober 2015 – März 2016
In Lesbos haben wir Menschen unterstütz, die auf der griechischen Insel Lesbos gestrandet waren. Viele voller Hoffnung auf ein besseres Leben. Auf ein Leben ohne religiöse oder politische Unterdrückung, ohne Armut, ohne Bomben, ohne Checkpoints, und vielleicht sogar mit der Aussicht auf bessere Bildungschancen für die Kleinsten. Viele träumen von einer erfüllenden Arbeit, einem neuen zu Hause und neuen Freunden. Doch von letzteren Punkten sind die Menschen oft weit entfernt. Im Registrierungscamp Moria ging es um elementare Dinge wie Essen, trockene Kleidung, ein Platz zum Schlafen, Informationen. Jeder geflüchtete Mensch, der die Insel erreicht, kommt (nach wie vor) früher oder später hierher, um seine Papiere für die Weiterreise zu bekommen. Mittlerweile fungiert Moria tragischerweise als Detention-Center.

Ein kleines und wechselndes Team vom Verein FAIR. versuchte seit Mitte Oktober die Menschen in Lesbos auf ihrer beschwerlichen und gefährlichen Reise zu unterstützen. Wir engagierten uns für BETTER DAYS FOR MORIA. Im Better Days Team bestehend aus zahlreichen freiwilligen Hilfskräften aus aller Welt verteilten wir den teilweise bachnass vor Kälte zitternden ankommenden geflüchteten Menschen warmes Essen, heisser Tee, trockene Kleidung und den Kids kleine Geschenke. Wir gaben den Menschen die wichtigsten Infos weiter, damit sie sich zurecht finden konnten, suchten Schlafplätze und verteilten Decken und Schlafsäcke. Wir boten medizinische Hilfe, fuhren die Menschen wenn nötig ins Krankenhaus, machten Crowd-Control bei der Registrierung, suchten verlorengegangene Familienmitglieder. Wir sammelten Müll ein und brachten liegengebliebene Kleider und Decken zur Wäscherei und upcycelten Schwimmwesten. All dies 24 Stunden, 7 Tage die Woche von Oktober bis April. Wir machten alles in unserer Macht stehende, um die Leute menschenwürdig zu versorgen und sie freundlich zu empfangen.

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SCHNIPPELDISKO.

In der SCHNIPPELDISKO. schnippeln wir zu cooler und motivierender Musik ein leckeres, gesundes und frisch zubereitetes Essen. Alles was wir schnippeln ist 2.-Klass-Ware. Die Lebensmittel der SCHNIPPELDISKO. sind also zu gross, zu klein, zu dünn, zu dick, zu lang oder zu kurz für die Konsumierenden und können daher nicht verkauft werden. Uns geht es dabei darum, über die Problematik Food Waste zu sensibilisieren und gleichzeitig einen coolen und positven Event auf die Beine zu stellen. Es bleibt Zeit, Leute kennenzulernen und sich auszutauschen. Auf unterschiedliche Art und Weise werden Interessierte, Mitwirkende und Besuchende über die Lebensmittelverschwendung informiert. Zudem wird aufgezeigt, was Jede und Jeder persönlich machen kann, um einen verschwenderischen Umgang möglichst zu verhindern.

SCHNIPPELDISKO. – 2016

Die SCHNIPPELDISKO. war auch in diesem Jahr ein Erfolg. Zusammen mit dem Verein CULTURE KITCHEN aus Basel verschnippelten wir mit vielen verschiedenen Menschen auf der Obergasse, in der wunderschönen Altstadt von Biel/Bienne, das Gemüse von unserem Partner TERRAVIVA aus Kerzers zu erfrischenden Gazpachos und diversen Salaten. Da der Anlass am Nachmittag um 14:00 Uhr am POD’RING stattfand, waren auch viele Kinder am Start.

Danke allen die dabei waren!

SCHNIPPELDISKO. – 2015

Über den Tellerrand hinaus – Aktionstag vom 16.10.2015 rund um den Ring vom Arbeitskreis für Zeitfragen anlässlich des Welternährungstags

Der Verein FAIR. war dabei und organisierte eine SCHNIPPELDISKO.

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Unser Essen belastet heute die Umwelt stärker als das Auto.
Wo viel Fleisch, Öl und Zucker auf den Tisch kommt, sinkt die Lebenserwartung – und die umweltbelastende Landwirtschaft steigt. Setzt sich dieser Trend fort, wird der Treibhausgas-Ausstoss radikal ansteigen. Gesundheit und Klimagefährdung treffen sich auf dem Teller.

Das Thema passte äusserst gut zu den Zielen und Anliegen des Schnippel-Projekts und auch das Rahmenprogramm des Gesamtevents war vielversprechend.

Rahmenprogramm:

  • 12:00 Vernissage im Ring 3: Nahrung – Bilder von Pat Noser zum Welternährungstag
  • 15:00 SCHNIPPELDISKO.: Viel zweitklass Gemüse und coole Beats!
  • 19:30 „Alles Wurscht?“: Podiumsgespräch zu den Mechanismen des Marktes, den Wünschen der KonsumentInnen und der Zukunft der Erde, Stadtkirche Biel
  • Manna. Installation von Ruedy Schwyn und Jean-Pierre Gerber in der Stadtkirche
  • EvB mit Infomaterial
  • FAIR. mit einem Infostand

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SCHNIPPELDISKO. – 2014

Nach dem Erfolg vom letzten Jahr ging die SCHNIPPELDISKO. am 08. August 2014 auf dem Robert Walser Platz in die dritte Runde. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und die Stimmung war bombastisch. Die Gäste schnippelten das krumme Gemüse in Rekordzeit, die frischen Salate waren köstlich, das Ausschussbrot der vorderen Woche schmeckte wie frisch gebacken und die Zusammenarbeit mit dem Verein X-DAYS war auch diesmal wieder rücksichtsvoll, offen und hilfsbereit.

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Hierfür ein grosses Dankeschön! Dieser Event zeigte uns wieder einmal deutlich, dass die SCHNIPPELDISKO. nicht nur viel Spass macht, sondern auch Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenbringt und ihnen die Möglichkeit eröffnet, sich während des schnippelns und essens auszutauschen, neue Bekanntschaften zu schliessen und sich letztlich über das Thema Food waste zu informieren. Dieser Aspekt wurde auch diesmal wieder mit Unterstützung des Vereins FOODWASTE bildlich und informativ umgesetzt. Für die bereitgestellten Informationen, Grafiken und Bilder auch an sie ein grosses Merci. Was uns besonders freut, ist dass wir die meisten unserer Ziele erreicht haben: So kamen am Event mind. 200 Menschen in Berührung mit dem Thema Food waste, 80% der Besucher haben laut Umfrage Denkanstösse bekommen und die SCHNIPPELDISKO. war medial präsent mit mind. zwei Zeitungsberichten.

Ein weiterer Dank geht an:

bioGROUPE ag-sa und TERRAviva ag-sa aus Kerzers, die das zweitklasse Gemüse kostenfrei zur Verfügung stellen.
die Bäckerei LA BRIOCHE, die uns das unverkaufte Brot der letzten Tage lieferte.
Vincent Grand von der Kreativwerkstatt HYPERRAUM 44/46 für die Flyergestaltung.
Micha Rindlisbacher, besser bekannt als Fish von SOULKITCHEN, der auch diesmal wieder sein Können unter Beweis stellte und ein erstklassiges Salatgericht zauberte.
DJ FOXHOUND, der mit seinem genialen Sound den Anlass abrundete.
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SCHNIPPELDISKO. – 2013

Am 04. August war es soweit und der Verein FAIR. hat die erste SCHNIPPELDISKO. auf dem Strandboden Biel/Bienne, direkt am See organisiert. Die erste schweizweit übrigens! Der Event wurde von der ENERGIE STADT BIEL und dem Verein X-DAYS unterstützt. Hierfür ein grosses Dankeschön! In Deutschland und Frankreich wird die Idee schon seit längerem umgesetzt – zu Recht finden wir. Denn so eine SCHNIPPELDISKO. macht nicht nur extrem viel Spass, sondern bringt auch Menschen unterschiedlichster Herkunft und unterschiedlichstem Alter zusammen, eröffnet die Möglichkeit, sich während des Schnippelns und Essens auszutauschen, neue Bekanntschaften zu schliessen und letztlich sich über das Thema Foodwaste zu informieren und sich kritische Gedanken zu machen.

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Dieser Aspekt wurde bei unseren DISKOS. mit Unterstützung des Vereins FOODWASTE bildlich und informativ umgesetzt. Für die bereitgestellten Informationen, Grafiken und Bilder auch an sie ein grosses Merci. DISKOS. steht übrigens in der Mehrzahl, weil eine Woche später – am 10. August – SCHNIPPELDISKO. Vol 2 angesagt war – dies während den Jugendkulturtagen X-DAYS auf dem Robert-Walser-Platz in Biel. Beide Events waren durch und durch ein Erfolg: Die Stimmung war grandios, die Motivation der Schnippelnden beinahe unerschöpflich, das Essen köstlich und die vermittelnden Informationen wertvoll und anregend. Zudem konnten wir die Event-Organisation und Infovermittlung steigern, was uns persönlich natürlich freut ;-)

Und das grösste Dankeschön zum Schluss: Die BIOGROUP KERZERS hat uns alles Gemüse, allen Salat und alle Früchte absolut kostenlos und unkompliziert zur Verfügung gestellt. Wir finden das grandios!

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FAIRSCHOOL.

Lieber Remo Boggo und Moritz. Danke das ihr gekommen seit. Ihr seit sehr cool. Wen ich gross bin schaue ich für die Umwelt das vergess ich nie.

FAIRSCHOOL. will Kids und Jugendlichen der 4. – 12. Klasse der obligatorischen Schule, der Gymnasien, der Berufsschulen etc. auf spielerische, jugendnahe und innovative Art und Weise einen Zugang zu nachhaltigem Konsum bieten. Die Workshops gehen dabei auf die Broschüre 10,5 TIPPS FÜR EINE BESSERE WELT und die darin erhaltenen Themenbereiche konkret ein. Dabei haben Lehrpersonen die Möglichkeit, die für Sie passenden Inhalte entsprechend Ihres aktuellen Bildungsfokus auszuwählen. Grundsätzlich finden die Workshops in Wettkampfform statt, um die Motivation der Teilnehmenden zu erhöhen. Gleichzeitig verbinden wir das Ganze mit viel Bewegung. Um auf die altersgerechte Entwicklung der Jugendlichen eingehen zu können, werden die Workshops dem Entwicklungsstand der Kids angepasst.

FAIRSCHOOL. – 2014

Wir hatten am 28. Februar 2014 nochmals das Vergnügen mit dem Projekt FAIRSCHOOL. im Plänke Schulhaus einen Workshop zu machen. Diesmal griffen wir das Projektwochenthema Wasser der 3. Klasse von Nicole Berva auf.

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Zuerst wurden drei Gruppen mit ausgefallenem Gruppenname und Gruppenschrei gebildet und schon gings los mit einem kleinen Quiz. In diesem mussten die Schüler zuerst herausfinden, worum es den drei fremden Personen (Cyril, Remo und Nina) vorallem geht. Schnell begriffen die Kids, dass es uns ein Anliegen ist, uns um unsere Erde zu kümmern. Interessiert waren sie von Anfang an dabei und stellten viele Fragen. So dass wir bereits nach dem ersten Spiel einsehen mussten, dass es leider nicht für alles reicht was wir vorbereitet hatten. Nach dem Wasser-Blindtest, wo herausgefunden werden musste, welches das Hahnenwasser ist, reichte es noch für ein 1,2 oder 3 in einer Wasseredition und schon kamen wir zu der Rangverkündigung. Als Preis fürs Mitmachen gab es für jedes Kind ein Fairtrade-Schoggiweggli und einen ProSpecieRara Apfel und für die Gewinner gabs noch ein Reiheli Fairtrade-Schoggi dazu.

Vielen Dank an Nicole Berva für die Einladung und natürlich der ganzen 3. Klasse für eure Motivation! Check check :)!

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FAIRSCHOOL. – 2013

Zeit für FAIRSCHOOL. Vol. 2.: Am Mittwoch, 8. Mai 2013 waren wir in Orpund und besuchten die 4./5. Klässler und Klässlerinnen im Jugendtreff Orpund, wo das ganze durchgeführt wurde. Mit im Köcher ein Workshop zu den Themen Lebensmittel und Wasser. Die Orpunder Kids hatten vorgängig während zwei Intensivwochen mit der lieben Shanti, die ihr PH Abschlusspraktkum diesen Themen widmete, bereits einiges gelernt. Ideal, die wesentlichen Inhalte nochmals ins Gedächtnis

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zu rufen, ein paar weitere Anstösse zu liefern und das ganze mit einem feinen Mittagsessen zu kombinieren. Im Bereich Lebensmittel ging’s bei Remo spielerisch-sportlich in Stafettenform um die Aspekte Regionalität und Saisonalität. Dabei mussten die Kids die Bilder der Gemüse und Früchte den dazugehörigen Jahreszeiten zuordnen und berücksichtigen, ob diese auch in der Schweiz wachsen oder nicht.

Bei Boggo durften die Kinder nach einem Infofilm zum fairen Handel und dem damit verbundenen Fragespiel beim altbekannten Schoggigame (Handschuhe, Schleife und Kappe anziehen und die in Zeitung eingepackte Schoggi mit Gabel und Messer verschlingen) ihre verlorenen Kalorien wieder genüsslich zu sich nehmen. Bei Santis Posten wurde fleissig Hahnenwasser mit Flaschenwasser probiert, bewertet und verglichen. Dabei wurde den Jungs und Mädels auch aufgezeigt, dass erstgenanntes einiges ökologischer ist als Flaschenprodukte und, so sahen das auch die Kids, gar nicht schlechter schmeckt!

Loïc zeigte im Wasserparcours-Game wie nicht selbstverständlich fliessendes Trinkwasser ist, wie wertvoll das Ganze für uns Menschen und die Umwelt ist und dass wir folglich damit sorgsam umgehen müssen. Während der ganzen Games konnten die Kids Zutaten für das Mittagessen gewinnen, das wir anschliessend alle gemeinsam geschnippelt und gekocht haben. In der 1,2 oder 3 Manier konnten für das Mittagessen dann noch gewissen Boni erspielt werden. Auch von der Partie war Starfotograf und Kameramann Möru, der das Geschehen bildlich festhielt. Orpund es war klasse und ihr wart der Hit. Check Check.

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FAIRSCHOOL. – 2012

Im Plänke Schulhaus wurde Mitte November der erste Schulworkshop durchgeführt. Dabei griffen wir die Themen Lebensmittel und Recycling auf und boten den 4. – 6. Klass Schülerinnen und Schülern während zwei Stunden Abwechslung vom Schulalltag. Selbstverständlich wollten die Kids zudem das Tanzbein schwingen und die BIEL TANZT Choreo nochmals aufführen. Motivierte, interessierte und durchaus kritische Kinder ermutigten uns, den nächtlich und doch eher spontan

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vorbereiteten Workshop, zu professionalisieren. Spätestens nach dem Erhalt der kreativen, futuristischen und teilweise lustigen Dankeskarten der Schülerinnen und Schüler rund ums Thema Ökologie war klar, dass dies mit Sicherheit nicht der letzte Schulworkshop gewesen sein sollte. Sätze wie: „Ohne Euch wäre die Welt ein Saustall“ waren dabei keine Seltenheit und motivierten uns zusätzlich. Liebe Plänke Kids – Ihr wart einsame spitze. Check Check.

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X-CHANGE.

X-CHANGE. stellt das Thema Kleider in de Fokus: SAMMELN. – TAUSCHEN. – ZEIGEN.

X-CHCANGE – 2013

SAMMELN.
Das Projekt X-CHANGE. ist vorbei und war ein voller Erfolg. Am 07. August 2013 ging es mit dem SAMMELN. los. Ziel war es, gemeinsam mit youngCARITAS fünf Tonnen Altkleider für bedürftige Menschen in Osteuropa zu sammeln. Jeden Tag kamen Besuchende mit vollgestopften Kleidersäcken auf den Robert-Walser-Platz,

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wo die X-DAYS stattfanden. Die Altkleider wurden allesamt gewogen. Zwar keine fünf, dafür sensationelle zweieinhalb Tonnen Klamotten konnten bis am Sonntag, 11. August 2013 gesammelt werden. Weltklasse! An dieser Stellen ein riesen grosses Merci an die zahlreichen Kleiderspenderinnen und -spender und allen, die mitgewirkt haben.

TAUSCHEN.
Der 10. August 2013 stand ganz im Zeichen des Tauschens. Hinter dem Bahnhof Biel/Bienne lud ein kleiner „Märit“ die Besuchenden zum Tauschen statt Kaufen ein. Die ursprünglich geplante Dauer von 09:00 bis 17:00 Uhr reichte nicht aus, da auch noch um 18:00 Uhr ständig Kleider gebracht und geholt wurden. Doch nicht nur die tauschfreudigen Besuchenden kamen voll auf ihre Kosten. Dank drei sympathischen Näherinnen wurden sogar Spezialaufträge entgegengenommen und vor Ort bearbeitet. Viele hatten so die Möglichkeit, ein geliebtes Teil auf zu „pimpen“ oder zu flicken.
Merci an dieser Stelle nochmals an Sara Bukies und Helfende als Cheffes der Tauschjetons und Sortierung, den Näherinnen Noémie Schär, Angelina Arm und Julia Suhner, sowie BERNINA für die Leih-Nähmaschinen und natürlich allen tauschfreudigen Besuchenden.

ZEIGEN.
Am Sonntag 11. August 2013 fand dann abschliessed eine Modeschau statt, welche nochmals die Möglichkeiten eines fairen Modekonsums zusammenfasste. Gezeigt wurden einige gespendete Kleider, recyklierte Mode aus der Region von den Labeln SÜSSTRUNK und HEIDICOLOR, plus nachhaltig und fair produzierte Artikel von den Plattformen EUS’S COFFEE&CLOTHING, RRREVOLVE und MCC. Die Kleider wurden von keinen professionellen Models vorgeführt sondern von vorgängig freiwillig gemeldeten Menschen jeder Grösse und jeden Alters. Es war eine Freude, wie motiviert alle waren und wie souverän sie über den nicht ganz einfachen Laufsteg gleiteten.
Danke auch hier für den tollen Einsatz aller Beteiligten. Ohne grosse Mithilfe und Freude daran wäre die FAIR. FASHIONSHOW nicht möglich gewesen. Ebenfalls Merci allen Interessierten, die sich an diesem Sonntag Nachmittag auf den Robert-Walser-Platz begaben.

Die FAIR. Fashionshow wurde durchgeführt von den Kleiderlabeln SÜSSTRUNK und heidicolor. Das Styling der Models wurde vom Twanner Coiffeursalon CELINE PILLOUD HAIR & MAKE-UP übernommen mit Hilfe der Stylistin Livia Waber.

Models: Alec Oestringer, Xenia Widmer, Beatrice Mollet, Simone Celi, Sabrina Pilloud, Matteo Solderer, Joel Gerber, Kirsten Elsener, Zoé Schäfli, Seraina Baumgartner, Sarah Kunz, Rahel Thommen, Rahel Staudenmann, Aysis Graf, Raphael Stooss, Pascal Süsstrunk, Willem Scheidegger, Ozzy Touray, Angela Kaltenrieder, Gabriel Maurer, Anne Mollet, Timon Mikula, Oliver Weissbrodt, Martina Pilloud, Manuel Stöcker, Silja Kohler, Mia Wschiansky, Kim Pfister

Moderation: Remo Widmer

X-CHANGE.
wurde organisiert mit Hilfe folgender Partner:

X-DAYS_logoEnergiestadt_Biel_logoyoungCaritas_logo

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X-DAYS.

Die X-DAYS. waren die Bieler Jugendkulturtage. Der Event hat über mehrere Jahre hinweg stattgefunden und bot Jugendlichen eine Plattform für Kreativiät, Initiative, Solidarität.

X-DAYS. – 2013

Auch im 2013 war der Verein FAIR. wieder Teil der Bieler Jugendkulturtage, die vom 07. August 2013 – 11. August 2013 auf dem Robert-Walser-Platz in unmittelbarer Nähe zum Bieler Bahnhof stattfanden. Dieses Jahr schmissen wir mit tatkräftiger Unterstützung freiwilliger Vereinsmitglieder und Jugendlicher vor Ort die BAR., welche aus einem komplett ökologisch und fair gehandelten

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Produktangebot bestand. Leckere LemonAids, Chariteas, Fairtrade Eiskaffee und einiges mehr waren die Durstlöscher und Munter-Macher dieses fünftägigen, grossartigen und erfolgreichen Bieler Jugendevents. Gleichzeitig wurde das Projekt X-CHANGE. – eine Kleidersammelaktion, ein Kleidertauschtag und eine faire Modeshow – in die Jugendkulturtage integriert.

Am Freitag, 09. August sorgte dann erwartungsgemäss das Projekt BIEL TANZT erneut für einen der Höhepunkte dieser Tage und Remo und seine Crew schafften es locker 400 Nasen motiviert, synchron und mit einem Lachen im Gesicht zeitgleich zum Tanzen zu bringen.

Am Samstag ging’s dann FAIR.-mässig weiter mit einer SCHNIPPELDISKO. Von geschätzten 50 Personen wurde zu Partytunes Zweitklassgemüse/Wegwerfware geschält, verschnippelt und zubereitet. All dieses leckere Gemüse, diese leckeren Früchte und Salate wurden anschliessend völlig kostenlos allen Sportlerinnen/Sportlern, Zuschauenden und Besuchenden abgegeben.

Zu all dem, was wir als Verein FAIR. an den Jugendkulturtagen beitragen konnten, war die sechste Ausgabe der X-DAYS erneut geprägt von Tanzperformances, Poetry-Slams, diversen Konzerten und schweisstreibenden Sportevents. Traditionsgemäss fand erneut das Beachvolleyturnier statt und auf den Skateboards kämpften die besten Skaterjungs um Anerkennung und einen fetten Gewinn für den Sieger des Contests. Die B-Boys battelten erneut um den Ehrentitel King of BNC und an den Salsa- und Zumbaworkshops konnte man seine Tanzmoves festigen und seine Kondition aufbessern. Alles in allem also ein ausgesprochener abwechslungsreicher Event, der nur mit + 2 Tage Sonne / – 2 Tage Regen hätte schöner sein können. Aber alles kann man nicht haben. Wir auf jeden Fall sind überaus zufrieden und danken an dieser Stelle ganz herzlich für die wundervolle, konstruktive und vor allem engagierte Zusammenarbeit. Unser Dank gilt auch der Plattform, die wir nun schon das zweite Jahr erhielten.

Und weil wir letztes Jahr bereits einiges in Punkto Nachhaltigkeit einbringen konnten, war es natürlich unser Anspruch und Wunsch, dass auch dieses Jahr sehr viel in diese Richtung unternommen wird. Das Schöne und aus FAIR. Sicht ausgesprochen lobenswerte dieses Events ist, dass das Thema Nachhaltigkeit bei den Organisierenden fest verankert ist. Unsere Beratung fiel dementsprechend kleiner aus als letztes Jahr, was es zeitlich überhaupt erst möglich machte, oben genannte Projekte in diesem Rahmen umzusetzen und so den Event nochmals „besser“ mitzugestalten. Was in Sachen Öko, Fair und so alles unternommen wurde:

• Abfalltrennung: Für PET, Alu, Glas und Restmüll wurden entsprechende Container aufgestellt.
BAR.: Das Getränkeangebot war zu 100% aus ökologischer und fairer Produktion
• Esswaren: Viele Produkte stammten aus der Region und es wurde verstärkt auf ein vegetarisches Angebot geachtet. Zugleich wurden bei jedem gekauften Essen automatisch 50Rp an die Stiftung JAM gespendet. Die Gelati stammten von der STIFTUNG SBE, die sich für die berufliche und soziale Eingliederung Jugendlicher mit psychosozialen Problemen einsetzt.
• Marchendise-Produkte: Die Tasche zum Supporten des Events wurde aus biologischer und fair produzierter Baumwolle hergestellt.
• Mehrweggeschirr: Das Essen und die Getränke wurden konsequent mit Mehrweggeschirr herausgegeben und die Essensschale konnte der Stiftung JAM gespendet werden.
• Strom: Während des ganzen Events sorgte dank der Zusammenarbeit mit der ESB Ökostrom aus dem Taubenloch für Power
• Infrastruktur: Ein Grossteil der Infrastruktur bestand aus Material der vergangenen X-DAYS oder sonstigen Recyclingprodukten. Bodenplatten wurden von Passareco kostengünstig zur Verfügung gestellt.
• Printmaterialien stammten zu einem grossen Teil von der ökologisch vorbildlich funktionierenden Bieler Firma Ediprim AG.
• Partizipation: Wie schon die letzten Jahre wurden hunderte Jugendlicher bei der Eventplanung und –durchführung aktiv mit einbezogen.

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X-DAYS. – 2012

Das Projekt X-DAYS 2012 ist Vergangenheit. Ein äusserst ansprechendes musikalisches Programm, ein Beachvolleyturnier, das Breakdance Battle King of BNC der Skate Contest und natürlich unser BIEL TANZT. machten den Event zu einem diesjährigen Highlight. Dazu kamen künstlerische Performances von „Es huere Cabaret“ und dem

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Poetry Slam. Ganz viel Jugendkultur, Sport und Fun während unvergesslichen, von Sonnenschein verwöhnten fünf Tagen auf dem Robert-Walser-Platz in Biel. Alles aufbauend auf den Werten Solidarität, Toleranz, Initiative und Gemeinschaft. Neu kam dieses Jahr das Motto Nachhaltigkeit dazu. Daher war auch der Verein FAIR. am Start und durfte bei den X-DAYS 2012 kräftig mitmischen! Genau So stellen wir uns das fürs Erste vor.

Das OK dieses Events, der Jugend, Kultur und Sport verbindet, bot in Zusammenarbeit mit dem Verein FAIR. statt alkoholhaltiger Getränke ökologische und zuckerarme Getränke sowie eine regionale, saisonale, biologische und Fairtrade-zertifizierte Verpflegung an. Mit 100 Prozent zertifiziertem Ökostrom, wiederverwendbarer Infrastruktur und künstlerisch gestalteten Abfallstationen setzte der Veranstalter Massstäbe. Die zentrale Lage beim Bahnhof ermöglichte es zudem, komplett auf Parkplätze zu verzichten.

Statement zu den preisgekrönten X-DAYS 2012 von Ecosport.ch / Swiss Olympic

Folgende Punke konnten umgesetzt werden:

  • Ein cooles und innovatives Drinkangebot (Mehrwegbecher), das von LemonAid & Chariteas, über Traktor Smoothies und fairtrade Kaffee bis hin zu einem Wasseraufbereitungssystem von Pavati reichte. Biogemüse und Biokäse für die Sandwiches vom regionalen Biobauern und das für Schleckmäuler organisierte Eis aus der Gelateria Luna Llena aus Bern.
  • Den Bezug von Ökostrom während des ganzen Festivals via ESB!
  • Eine Plattform für all unsere Nachhaltigkeitspartner am Event – die allesamt zur erfolgreichen Durchführung des Events mithalfen.
  • Eine unglaubliche Schweizer Rap-Combo, bestehend aus Steff la Cheffe, Greis, Nega und Knackeboul, die das erste Mal öffentlich ihre ESB Energierap-Show aufführten.
  • Ein aus Kartonmöbeln, mit Ökogadgets, diversen Flyern und Broschüren ausgestatteter, in grün, weiss und braun leuchtender FAIR.CORNER, der am Event ein Blickfang war und über das Thema informierte, die Partner vorstellte und Jugendliche, Kids und Erwachsene sensibilisierte. Zudem eine unermüdliche, äusserst hinreissende, wundervolle und von SÜSSTRUNK und Heidicolor genial durchgestylte „Green Patrol“, die auf charmante Weise auf dem ganzen Platz für Diskussionen, Ordnung und Bechersammeln sorgte. Und natürlich unsere 10,5 TIPP-SCHILDER, die auf dem ganzen Areal aufgeklebt wurden!
  • Eine konsequente Abfalltrennung mit Trennstationen (PET, Alu, Glas und Restmüll), die in Zusammenarbeit mit dem Verein Recyclart entstanden ist! Hinzu kamen wertvolle, über die Wertstoffe PET, Alu und Glas, informierende und designte Plakatständer.
  • Eine Media Show mit ansprechenden, aber zum Teil auch schockierenden Videos, die unter die Haut gingen und nebst der Stimme von Leddra für den Hühnerhaut-Effekt sorgten.
  • Ein weltklasse Foto-Buzzer, der für Spass und Abwechslung am Stand sorgte od. in Kombi mit unserem WETTBEWERB weiter und noch tiefgründiger auf das Thema einging.
  • Und eine von Jugendsolar mit zwei Stromvelos ausgestattete Spielecke, um Kollegen / Kolleginnen im Fönfussball-Duell zu blamieren oder gemeinsam Spass zu haben und zu erleben, wie heftig man sich strampelnd ins Zeug legen muss, um diesen Fön effektiv zum Laufen zu bringen.

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