IDOMENI.

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Idomeni (Griechenland) März 2016 – Juni 2016
Nachdem der Einsatz auf LESBOS. im März auf Grund höherer Prioritäten auf dem Festland zu Ende gegangen ist, engagierte sich der Verein FAIR. in Idomeni. Das Gebiet an der griechisch-mazedonischen Grenze war bis zur Räumung des Lagers Ende Mai nach wie vor Ort der letzten Hoffnung. Bis zur Zwangsräumung harrten noch immer tausende Menschen, darunter ca. 40% Kinder, unter menschenunwürdigen Zuständen an der Grenze aus, in der Hoffnung, doch noch irgendwie ins Zielland in Mitteleuropa zu gelangen.

Idomenivolunteers
Der Verein FAIR. engagierte sich während knapp drei Monaten hauptsächlich in der Koordination der verschiedenen Teams der Volunteers vor Ort und hat diesen in enger Zusammenarbeit mit Trace von REFUGEES-START und den Frewilligen Phoebe und Aslam Unterstützung angeboten und die Kommunikation und die Zusammenarbeit der vor Ort sich engagierenden Teams gefördert. Gleichzeitig haben wir als Plattform NORTHERGREECEVOLUNTEERS ankommenden Volunteers Informationen über die Lage vor Ort gegeben, Trainings und Hilfe angeboten und waren Ansprechspartner auf Seiten der Volunteers für zahlreiche grosse Hilfswerke wie MSF, Save the Children und UNHCR. Als Team haben wir die Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen und Offiziellen koordiniert und unterstützt. Als Kollaboration bestehend aus zahlreichen kleinen Teams, Organisationen und Volunteers haben wir tausende Essensrationen ins Camp gebracht, Zelte aufgestellt und Kleider verteilt, Schulen aufgebaut, den Menschen zugehört und den Ort Idomeni etwas menschenwürdiger gestaltet.

Die damals aufgegleiste Arbeit wird heute durch HELP REFUGEES weitergeführt.

Hummus Rights Project
Weniger aktiv aber dennoch konstant unterstützte der Verein FAIR. finanziell und organisatorisch das HUMMUS RIGHTS PROJECT, das er mit den Volunteers Camilla, Remy und Matti Mitte März mitgegründet hatte. Das Projekt hat beinahe bis zur Schliessung des Hauptlagers Idomeni täglich bis zu 2000 Essenspäckli ins Camp gebracht und möglichst fair und menschenwürdig verteilt. Insgesamt wurden wohl gegen 100’000 Pakete verteilt!
Die Foodbags enthielten die meiste Zeit eine frische Frucht, eine Tomate, Brot und Eier/Hummus und lieferten ca. 400 kcal pro Portion. Die meisten Produkte wurden direkt aus der Region bezogen, um die lokale Wirtschaft zu unterstützen und das Projekt möglichst nachhaltig zu gestalten. Die Kosten beliefen sich auf ca. 1000 CHF pro Tag. Diese konnten durch die finanzielle Unterstützung von Aslam Obaid, der ab mitte April das Brot sponserte, etwas reduziert werden.