Verein FAIR. am Eidg. Turnfest 2013


Der Sommer rückt nicht spürbar, jedoch trotzdem unaufhaltsam näher. Da der Start der BAR. auf das nächste Jahr verschoben werden musste, findet dieses Jahr ein Probelauf unserer Vision statt. Am Eidgenössischen Turnfest, welches vom 13. bis am 23. Juni stattfinden wird, werden wir vor unserer Haustüre eine Bar betreiben, welche sich am Konzept des drei Säulen-Modells (Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit) orientieren wird.

Die angebotenen Produkte sollten regional und möglichst fair produziert werden, am besten aus einem biologisch zertifizierten Betrieb stammen. Damit alle Lichter brennen verwenden wir Strom aus erneuerbarer Energie aus dem Taubenloch. Ein Mehrwegsystem beim Geschirr hilft den Abfall zu reduzieren und es wäre wunderbar wenn alle Besucher mit dem ÖV anreisen würden.

Dies alles tönt auf dem Papier schön und gut. Leider mussten wir jedoch feststellen, dass die praktische Umsetzung eines solchen Vorhabens mit vielen Hürden und gewissen Abstrichen verbunden ist. Die Besucher und Helfer der Bar werden ziemlich schnell merken, dass wir auch gegen einige unserer Richtlinien verstossen.

Durch gewisse Sponoring-Vorgaben ist es uns nicht erlaubt, ausschliesslich nachhaltig produzierte Produkte anzubieten. Gewisse Getränke sind Pflicht und Exklusiv. Es gibt jedoch einige Dinge die wir, wie auch ihr tun könnt, um einen Teil dieser Abstriche wettzumachen. Da auch wir vom Verkauf von nicht nachhaltig Produzierten Produkten profitieren ist es unser Ziel einen Teil des Gewinns an Max Havelaar abzugeben, sozusagen eine „NonFair“- Kompensationszahlung.

Nebst den vorgeschriebenen gibt es jedoch auch noch andere leckere Getränke. Die ChariTeas und Lemonaids, von welchen wir ein breites Sortiment anbieten werden, sind in unserem Umfeld schon ein Dauerrenner geworden. Auch das gesamte Spirituosensortiment, sowie der Wein kommen aus biologisch, ökologisch nachhaltigen Produktionen und Teils aus der Region. Also kommt vorbei und genehmigt euch ein Charitea Mate, welche auch mit ein wenig Vodka herrlich schmeckt…:-)

Den Aspekt der sozialen Nachhaltigkeit möchten wir eigentlich auch nicht vernachlässigen und haben deshalb beim Kanton angefragt, ob es möglich wäre, dass uns an jedem Tag zwei Asylbewerber im Getränkelager zur Hand gehen würden. Dies garantiert ihnen ein kleines Einkommen und ermöglicht eine soziale Integration. Wir warten jedoch noch auf eine Antwort seitens der Behörden.

Wir setzen nun zum Schlussspurt an und blicken gespannt auf die 10 Tage die vor uns liegen. Ein riesen Merci geht auf jeden Fall schon jetzt an alle Helfer und Besucher. See you there und stay FAIR.

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